andere Themen
Tondorfer Wurzelkinder auf Nußjagd „Miteinander leben, der Natur auf der Spur“ ist das Motto des Kindergartens Tondorf. Zweimal wöchentlich geht es hinaus ins Freie. Im Herbst diesen Jahres sind die „Wurzelkinder“ den Haselmäusen auf der Spur. Sie sammeln Haselnüsse und forschen nach Knabberspuren, die die Haselmaus hinterlassen hat. Runde Löcher, ringförmig genagt, sind typisch dafür. Im September wurde die „Nußjagd “ ein Forschungsprojekt zur Verbreitung der Haselmaus  in NRW als Aktion der Naturschutzjugend (NAJU) unter Förderung der Nordrhein- Westfalen-Stiftung eröffnet: Im Hardtwald trafen sich die ersten Schulklassen mit dem Team der NAJU NRW und Mitgliedern des NABU-Kreis Euskirchen, um angenagte Nüsse zu suchen. Bald darauf startete unter Leiterin Inge Brand auch der Kindergarten Tondorf die Nußjagd rund ums Dorf. Die Anregung dazu kam von Dr. Anne Katharina Zschocke, die ehrenamtlich im NABU (Naturschutzbund) tätig ist. An einem Projekttag lernten die Kinder morgens, die verschiedenen Baumfrüchte Bucheckern, Eicheln und Nüsse zu bestimmen. Dann verwandelten sie sich selbst in Haselmäuse und forschten in Begleitung von Stoffhaselmaus „Finchen“ unter Sträuchern und Laub am Waldrand. Eine große Modellnuß half beim Bestimmen der Knabberspuren, denn auch Rötel- und Gelbhalsmaus, Specht und Eichhörnchen lieben Nüsse. Kleine Löcher bohrt der Haselnußbohrere, ein Rüsselkäfer in die Nußschale. Ein Märchen verriet den Kindern schließlich, daß auch ein Schatz im Wald vergraben sei. Natürlich wurde er gefunden. Er enthielt für jeden eine goldene Haselnuß und einen Brief, in dem sich die Zwerge bei den Kindergärtnerinnen und den Wurzelkindern für ihre Liebe zur Natur bedankten. Die mit typischen Nagespuren gefundenen Nüsse wurden zur NAJU nach Düsseldorf geschickt und wir warten gespannt, zu hören, ob es sich tatsächlich um Spuren der Haselmaus handelt. Jeder: Einzelne, Familien und Gruppen können noch bis zum 30. April 2010 bei der „Nußjagd“ mitmachen. Vielleicht entdecken wir in unserer Gemeinde noch mehr Spuren der Haselmaus? Faltblätter zur Aktion liegen im Naturzentrum in Nettersheim aus. Weitere Infos gibt es unter der NAJU-Seite www.nussjagd-nrw.de.
Mit Tondorfer Kindern auf Nußjagd Mit Tondorfer Kindern auf Nußjagd Mit Tondorfer Kindern auf Nußjagd
Nußjagd
Vorträge und Exkursionen zu anderen Themen 2014
Aktion schwalbenfreundliches Haus
Schwalben leben schon seit Jahrtausenden als Kulturfolger mit dem Menschen am und im Haus. Sie haben ihr Schicksal damit als Schutzbefohlene in die Hände der Menschen gelegt. Die an Fassaden nistenden Mehlschwalben, wie auch die in Ställen, Carports oder Schuppen nistenden Rauchschwalben sind aber  hierzulande neuerdings in ihren Beständen gefährdet. Der NABU- Landesverband Nordrhein Westfalen hat zur Unterstützung der Schwalben beschlossen, ein positives Zeichen zu setzen und diejenigen Menschen und Häuser auszuzeichnen, bei und an denen die Glücksbringer willkommen sind. Einen Bericht über die Aktion Schwalbenfreundliches Haus im Kreis Euskirchen finden Sie hier
Foto: G. Lessenich
Lesen Sie hier auch den Artikel des Kölner Stadtanzeigers vom 6. Juli 2010 unter dem Titel Die Verbindung ist jahrhundertealt”
Foto: A. Raith
Zum Auftakt der Aktion Frühlingsspaziergänge wanderte Umweltminister Eckhard Uhlenberg am 30. März 2010 mit Prominenten aus der Eifel ein Stück des Kräuterweges, der Nettersheim und Bad Münstereifel verbindet. Er eröffnete damit die Frühlingsspaziergänge der Natur- und Umweltschutzakademie Nordrhein- Westfalen (NUA), über die er die Schirmherrschaft übernommen hat. Bei der Auftaktveranstaltung wanderte man unter der Leitung der „Mutter der Kräuterpädagogik“  Brigitte Klemme vom Petershof der Kartsteinhöhe bis ins Urfttal. „Die Spaziergänge machen Lust, die erwachende Natur mit allen Sinnen zu erleben", sagte Uhlenberg. Die NUA richtet die Frühlingsspaziergänge mit Partnern vor Ort, wie Vereinen, Verbänden, Naturparken und Bildungseinrichtungen aus und ermöglicht damit vielen Menschen nach dem Winter ein Naturerlebnis unter kompetenter Anleitung.
Frühlingsspaziergang mit Umweltminister Uhlenberg
A.K. Zschocke mit Umweltminister Uhlenberg Frühlingsspaziergang mit Umweltminister Uhlenberg
Kräuterpädagogin Brigitte Klemme, Vertreter des Landrates Manfred Poth, Anne Katharina Zschocke, Bürgermeister Büttner, Landesumweltminister Eckhard Uhlenberg (v.li.)
Anne Katharina Zschocke zeigt Umweltminister Eckhard Uhlenberg die weiblichen Blüten der Haselnuß
Anne Katharina Zschocke und NABU-Pressereferent Günter Lessenich überreichen die Auszeichnung an Bernd und Sigrid Henke-Elschner in Nettersheim, die sich seit vielen Jahren um Schwalbenschutz verdient gemacht haben.
Herr Zimmers aus Blankenheim- Wald hat an Haus und Hof 72 Nisthilfen für Schwalben angebracht und freut sich über die Auszeichnung durch den NABU- Landesverband NRW.
Wesen der Heilkräfte Es gibt Vieles, was uns heilsam ist oder was wir ein Heilmittel nennen. Was jedoch der Eine für ein Heilmittel hält, ist für einen Anderen womöglich Humbug. Was ist die Grundlage für Heilung? Wie geschieht Heilung? Wann brauche ich Pillen, wann eine liebevolle Hand? Warum gibt es so viele verschiedene Heilweisen, die jede bei irgendwem und irgendwann Erfolg zeigen? Wer krank ist, sucht Wege zur Heilung. Oft werden dann Ratschläge erteilt, Empfehlungen zu Therapien ausgesprochen von Menschen, die selbst auf die eine oder andere Weise gesund geworden sind. Wie kann ich selbst aus dieser Vielfalt heraus entscheiden, was für mich persönlich der geeignete Weg ist? Welche Kriterien gibt es, um eine passende Therapie auszuwählen? Gesundheit ist die Einheit von Körper, Seele und Geist. Was verstehen wir darunter? Welche Wege gibt es, im Alltag, auch vorsorgend, diese Einheit zu pflegen und zu stärken? Gottesdienst lesen Sie hier eine Predigt aus dem Gottesdienst in Tondorf vom Sonntag, dem 22. Februar 2009 (Karnevalssonntag) Afrika - Sonne, Staub und Frieden Anfang 2008 besuchte Dr. Anne Katharina Zschocke ein Entwicklungshilfeprojekt des Bildungswerkes Westafrika e.V. um dort den Einsatz von Mikroorganismen zur Bodenverbesserung und für die Hygiene zu unterrichten. Lesen Sie hier den Bericht der EM-Beratungsreise nach Benin. Von ihren Erlebnissen und dem Leben in einem Dorf im Benin, Westafrika berichtete sie am Freitag, den 4. April 2008 19.30 Uhr im Kath. Pfarrzentrum, 53909 Zülpich St.Peter „Sonne Staub und Frieden" Bericht mit Bildern von meinen Erlebnissen in Benin, Westafrika Der Eintritt ist frei, es darf für das Projekt gespendet werden. Freitag, den 18. April 2008 um 19.30 Uhr im Pfarrheim in Tondorf. „Sonne Staub und Frieden" Bericht mit Bildern von meinen Erlebnissen in Benin, Westafrika Der Eintritt ist frei, es darf für das Projekt gespendet werden. Über die Benin-Reise von Dr. Zschocke erschien am 16. April 2008 ein Bericht in der Kölnischen Rundschau. Zum Nachlesen bitte hier klicken. Statement zum Thema Biogasanlagen Nachfolgender Text wurde teilweise als Leserbrief zum Artikel „Freie Bahn für das Kloster-Kraftwerk“ (14.2.2008) dem Kölner Stadt-Anzeiger geschickt und am 22.2.2008 dort veröffentlicht. Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen gilt allgemein als geeignete Alternative zur Verbrennung fossiler Energieträger. Wenig bekannt ist, dass das Betreiben von Biogasanlagen eine schwere Hypothek auf Fruchtbarkeit und Stabilität der Böden darstellt, auf denen die sogenannten „Energiepflanzen“ (früher „Nahrungspflanzen“) wachsen. Beim Fäulnisprozess im Fermenter einer Anlage wie sie am Kloster Steinfeld geplant ist wird den eingebrachten Stoffen (Gras-, Maissilage, Gülle, Mist) der Kohlenstoff zur Bildung der Gase (Methan, CO2 u.a.) fast vollständig entzogen. Übrig bleibt ein Abfallprodukt, das zwar in der Regel auf die Anbauflächen zurückgebracht wird, dort aber mehr belastet als nutzt. Grundlage der Bodenfruchtbarkeit ist immer eine ausgewogene Mischung an Mikroorganismen im Boden, deren Aktivität zum einen Kohlenstoff erfordert, die zum anderen möglichst frei von Fäulnisprozessen sein soll, um gesundes Wurzel- und Pflanzenwachstum zu ermöglichen. Der anlagebedingte Abtransport von Kohlenstoffen vom Acker bei Zufuhr von Fäulnisbakterien führt zu ständigem Humusabbau mit den bekannten Folgen von Bodenverdichtung, Erosionsverstärkung und Verlust von Wasserspeicherkapazität. Mittelfristig sind Minderernten und Krankheitsdruck die Folge. Da Humus einen wichtigen CO2 –Speicher darstellt, hat ein solcher Humusabbau klimaschädigende Wirkung. Abgesehen davon wird bequemerweise häufig die Fruchtfolge zugunsten der benötigten Pflanzen verengt, mit der Folge von Schädlingszunahme, wobei insbesondere der Maisanbau neben der Auszehrung des Bodens auch eine allgemeine Verarmung der biologischen Lebewelt mit sich bringt. Wenn man also tatsächlich für längere Jahre die Energie für die Klosterheizung aus Boden und Pflanzen gewinnen will (auch als Futterpflanzen für Rinder und Gülle), sei den Betreibern ans Herz gelegt, sich gelegentlich in der Vorhalle der Steinfelder Basilika vor dem Magdalenenaltar zu treffen. Über diesem ist Christus mit einem Spaten in der Hand als Gärtner dargestellt ist, der sich um den Boden unserer Erde kümmert. Dr. Anne Katharina Zschocke Gartenbau Dr.Anne Katharina Zschocke führte ein Interview mit J.F.Lang zum Thema Feng-Shui-Gartenplanung, welches in der Zeitschrift „Natürlich Gärtnern“ veröffentlicht wurde. Und zwar unter dem Titel: Der Wohlfühlgarten Mit Feng Shui zu Harmonie und Kraft im eigenen Garten Wer Feng Shui hört, denkt vielleicht an Wandposter mit Wasserfällen, an Entrümpeln oder an das BaGua, ein Schema, nach dem jede Ecke im Raum einem bestimmten Lebensthema zuzuordnen ist. Hinter Feng Shui steckt aber viel mehr. Mit freundlicher Genehmigung des OLV-Verlages können Sie dieses Interview nachlesen. Das komplette Interview können sie hier abrufen Für Besucher meiner Homepage mit nicht ganz so schneller Internetverbindung, habe ich die Datei unterteilt, damit sich die Übertragungsdauer in Grenzen hält: Der Wohlfühlgarten - das Interview Seite 1 Der Wohlfühlgarten - das Interview Seite 2 Der Wohlfühlgarten - das Interview Seite 3 Der Wohlfühlgarten - das Interview Seite 4
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13.-20. Juli 2014 7050 Arosa/Schweiz Vorträge und Führungen im Rahmen der „Zeit für Mich-Woche“ Kontakt: Arosa Kulm-Hotel Tel. +41 (0) 81 378 88 88 www.arosakulm.ch (siehe auch unter Wasser und Mikroorganismen)  
Freitag, 18. Juli 2014 7050 Arosa/Schweiz ,  10-13 Uhr Die Landschaft spüren Die Natur auf einem Spaziergang mit allen Sinnen wahrnehmen und erleben